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Zollbestimmungen Jedermannsfunk

Auf der Webseite von Eidgenössische Zollverwaltung EZV sind unter Waren und Beförderungsmittel die Zollbestimmungen zum Jedermansfunk. Hier der Auszug davon.

Jedermannsfunk (CB-Funk)

1. Zollbestimmungen

Gebrauchte Funkgeräte können von im Ausland wohnhaften Personen abgabenfrei eingeführt werden, sofern die Geräte zur Wiederausfuhr bestimmt sind.

2. Konzession

a) Grundsatz

Wenn Sie in der Schweiz ein Jedermannsfunkgerät (CB-Funk) betreiben wollen, brauchen Sie dafür grundsätzlich eine Konzession. Reichen Sie das Konzessionsgesuch bitte schriftlich beim Bundesamt für Kommunikation, Sektion Funkkonzessionen, Postfach, 2501 Biel-Bienne ein.

b) Ausnahmen

  • CB-Funkgeräte, für die eine Freizügigkeit nach einer CEPT-Empfehlung gilt (z.B. CEPT PR 27)
  • CB-Funkgeräte in Verbindung mit einer offiziellen CB-Berechtigungskarte („circulation_card“), ausgestellt von den Telekommunikationsverwaltung von Belgien, Deutschland, Frankreich, Liechtenstein oder Spanien, aufgrund der multilateralen Vereinbarung.

3. Technisches

Der CB-Funk ist ein öffentlich nutzbarer Sprech- und Datenfunk dem ein Frequenzband (Frequenzklasse 3) um 27 MHz (11-m Band) zugewiesen ist. In der Schweiz stehen 40 Kanäle mit Frequenzen von 26.960 - 27.410 MHz zur Verfügung. Die Teilnahme am Jedermannsfunk steht allen Interessierten offen.

Die Sendeleistung und die Frequenzen Ihres Funkgerätes müssen den schweizerischen Vorschriften entsprechen.

Im Bereich 27 MHz werden zurzeit zugelassen:

Geräte mit 40 Kanälen, Sendeleistung

  Modulationsart ausschliesslich FM: 4 Watt
  Modulationsart AM: 1 Watt 

auf folgenden Frequenzen (MHz):

26.965 / 26.975 / 26.985 / 27.005 / 27.015 / 27.025 / 27.035 / 27.055 / 27.065 / 27.075 / 27.085 / 27.105 / 27.115 / 27.125 / 27.135 / 27.155 / 27.165 / 27.175 / 27.185 / 27.205 / 27.215 / 27.225 / 27.235 / 27.245 / 27.255 / 27.265 / 27.275 / 27.285 / 27.295 / 27.305 / 27.315 / 27.325 / 27.335 / 27.345 / 27.355 / 27.365 / 27.375 / 27.385 / 27.395 / 27.405

4. Nichtbeachten der Vorschriften

Wer Teilnehmeranlagen (unter anderem Funkgeräte) erstellt, gebrauchsfertig macht oder betreibt, welche nicht den schweizerischen Vorschriften entsprechen oder für welche keine Konzession vorliegt, wird mit Busse bis Fr. 100 000.- oder mit Haft bestraft.

5. Konsequenzen vermeiden

Erfüllt Ihr Gerät die technischen Voraussetzungen nicht oder verfügen Sie über keine Konzession, so kann das Gerät dennoch in der Schweiz mitgeführt werden, wenn insbesondere folgenden Massnahmen getroffen werden:

Gerät von der Stromquelle lösen und ausbauen (sofern möglich)
Verbindung zur Antenne lösen und Antenne demontieren (sofern möglich)

Grundsatz: Ist das Funkgerät bei einer Kontrolle mit der Antenne verbunden und muss es zur Inbetriebnahme nur noch mit der Stromquelle verbunden werden, so gilt es als gebrauchsfertig und damit als erstellt.

6. Besondere Bestimmungen

Das Anbieten und das Inverkehrbringen sowie das Inbetriebnehmen von GSM- und GPS-Jammer ist in der Schweiz gemäss Art. 51 und Art. 52 des Fernmeldegesetzes (FMG) vom 30. April 1997 strafbar. Das Importieren von solchen Anlagen unterliegt jedoch keinen gesetzlichen Bestimmungen.

Quelle, Original Webseite http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat/00417/00418/index.html?lang=de#